29/11/2008
Hallo Nachwuchsinteressierte,
Heute Vormittag stand in der heimischen Waldstadt die Begegnung zwischen unseren derzeit auf dem Zweiten Tabellenplatz rangierenden Turbinen und dem derzeitigen Vierten Potsdamer Kickers 94 auf dem Plan. Pünktlich zum Anpfiff begann es leicht zu schneien, ein Umstand, der pünktlich zur Halbzeit aufhörte und zu Beginn der zweiten Hälfte, zur Freude der Zuschauer wieder einsetzte. Dem Grün tat das ganze aber keinen Abbruch. Es entwickelte sich von Beginn an ein Spiel auf ein Tor, nämlich auf das der Kickers, die im Turbinetor stehende Frederike Mehring fror sich dafür den Allerwertesten ab… So dauerte es auch nur bis zur 8. Min. bis Denise Schuster, aus einem Gewühl im Kickers Strafraum heraus, das 1:0 erzielen konnte. das war Denise´Erster Streich…
Dem folgte nach einer Unkonzentriertheit in der Turbineabwehr eine Grosschance für die Kickers, aber der Kickers Spieler setzte den Ball neben das Tor. Das war aber das Ende der Kickers Herrlichkeit, von nun an stürmte nur noch Turbine. In der 18. Min. folgte ein schöner Schuß von Farnziska Dorn an den Innenpfosten, von wo aus der Ball aber leider ins Feld zurückprallte. S….benkleister…. So dauerte es aber dann doch bis zur 36. Min., das die Turbinen nach einem Eckball, unter Hilfe eines Eigentores der Kickers, zum verdienten 2:0 kamen. Das war dann auch gleichzeitig der Halbzeitstand.
Kurzes Resumee der Ersten Hälfte, das Einzige was man Turbine vorwerfen konnte, war die (mal wieder) mangelnde Chancenverwertung.
In der 42. Min. folgte ein wunderschöner direkter Freistoß von Franziska Dorn direkt auf die Latte. Das war der zweite Alutreffer von Franzi, einfach kein Glück Heute. “SNIEF”. In der 52. Min. war es mal wieder an Denise Schuster, die mit einem wunderschönen Knaller direkt unter die Latte, das 3:0 erzielen konnte. Das war Ihr zweiter Streich… Um die Freude von Denise kpl. zu machen, gelang Ihr in der 57. Min. nach einem schönen Pass von Jalila Dalaf das 4:0. Ein fast Lupenreiner Hattrick, wenn die Halbzeit nicht dazwischen gewesen wäre. Trotzdem herzlichen Glückwunsch. In der 60. Min folgte eine Wechsel bei Turbine, für die Heute im Abschluss etwas glücklose Jennifer Lüdicke, kam Jana Ulich ins Spiel. Kurz vor Schluß das 5:0 durch Sandra Starke, nach einem erneut wunderschönen Zuspiel durch Jalila Dalaf. Den krönenden Abschluss setzte in der Nachspielzeit Spielführerin Sandra Wiegand mit einem direkt verwandelten Freistoß aus gut 25 m. zum Endstand von 6:0.
Ein Dickes Lob an unsere U17 Juniorinnen zu diesem auch in der Höhe verdienten Erfolg, so kann es aus der Sicht Eurer Fans und Zuschauer gerne weitergehen. Ich hatte den Eindruck, das unsere Turbinen Heute in der Zweiten Hälfte die Torchancen aufholen wollten, die Sie in der Ersten versemmelt hatten, ein Vorhaben, das Ihnen mehr als gelungen sein dürfte.
Das soll es für Heute mal wieder gewesen sein, bis zum Nächsten Spielbericht.
Adler & Friends verabschieden sich eine Zeitlang von der U20-WM, um zu den Osterinseln zu fliegen. Wann wir wieder ins Geschehen einsteigen, haengt auch davon ab, wie die deutsche Mannschaft ihr Viertelfinale gegen Brasilien beschreitet, fuer das wir ihnen VIEL GLUECK wuenschen!
Sollte Deutschland im Halbfinale stehen, werden wir wieder da sein. Falls nicht, dann werden wir erst wieder zum Finale dasein!
Viele Gruesse aus Chile von Adler & Friends!
28/11/2008
Nach dem Einzug ins Viertelfinale feierten wir den Sieg an der Hotelbar in La Serena. Wir mussten aber auch Trost spenden, da in unserem Hotel auch die Eltern von Astrid Grotta Ree, Norwegen´s Nr. 2, und die Eltern von Marita Skammelsrud Lund, Norwegen´s Nr.4, waren und Norwegen 0:3 gegen Brasilien verloren hatte.
Dabei stellte sich heraus, dass Turbine Potsdam in Norwegen bekannt ist und ein hohes Ansehen besitzt. Insbesondere der Wechsel von Leni nach Potsdam hat das Interesse geweckt. Er hat wohl aufgezeigt, dass norwegische Spielerinnen nicht nur nach Schweden gehen koennen, sondern auch nach Deutschland und insbesondere nach Potsdam. Sicherlich traeumen nicht alle U20-Spielerinnen von Norwegen bzw. die Eltern von einem Wechsel nach Potsdam (Es ist auch die Frage, ob wir wirklich alle gebrauchen koennten!). Doch war das Interesse an dem Verein, Turbine Potsdam, sehr hoch. Vielleicht hat der Wechsel von Leni nach Potsdam in Norwegen fuer Potsdam neue Tore geoeffnet.
Wenn man Champion werden will, muss man Finalspiele gewinnen. Wie man sie gewinnt, interessiert am Ende niemanden mehr. Sicherlich der Sieg gegen Kanada war verdient, doch es bedarf schon einer Leistungssteigerung, um im Viertelfinale gegen Brasilien bestehen zu koennen. Gestern war eindeutig Katharina Baunach die beste Spielerin auf dem Platz. Sie war immer anspielbereit, lief viel und bereitete den Kanadierinnen viel Arbeit in der Abwehr. Bianca Schmidt wurde zwar als Torschuetzin offiziel genannt, aber es war wohl mehr ein Eigentor.
Im Viertelfinale duerfen sie die deutschen Fussball-Fans auf Leah, Brasiliens Nr. 6 freuen. Ihre Einwuerfe sind etwas besonders!
26/11/2008
Morgen ist es so weit! Das erste Endspiel steht fuer die deutsche
Mannschaft an. Es wird eigentlich das einfachste Endspiel werden, da ein Unentschieden reichen wird. Was auch klar sein wird, es wird richtig warm werden in Coquimbo.
Die Region La Serena-Coquimbo gibt sich fuer die U20-WM richtig Muehe. Die Mannschaften wurden am Flughafen offiziell mit einer Folklore-Gruppe empfangen. Da sah man die unterschiedlichen Mentalitaeten der deutschen, der norwegischen und der kanadischen Mannschaft auf der einen Seite und die Mentalitaet der Brasilianerinnen auf der anderen Seite. In Coquimbo seber ist die Stadt mit Werbung fuer die WM genuegend ausgestattet und hat sogar einen eigenen Vorverkaufsstand auf der Haupt-Plaza eingerichtet.
Eine kleine Anekdote zum Ende: Bei der Besichtigung von Coquimbo waren wir auch auf dem Cruz del Tercer Milenio, einem uebergrossen Betonkreuz. Auf dieses Bauwerk kann man mit dem Lift hochfahren. Der Lift wird von einer “Liftoma” bedient. Diese alte Frau hat in den letzten Tage ein fuer sie kostbares Geschenk bekommen. Im Lift haengt ein Wimpel des norwegischen Fussballverbandes und auf ihrer Strickjacke ist ein Pin des norwegischen Fussballverbandes. Sie wird wahrswcheinlich gar nicht wissen, was das Zeichen bedeutet bzw. wo Norwegen eigentlich liegt. Doch zeigt sie jedem Fahrgast stloz dieses Geschenk. Tolle Geste des norwegischen Fussballverbandes!
Viele Gruesse aus La Serena von Adler & Friends!
25/11/2008
Es gibt Erfolgsfans, die nur da sind, wenn das Team erfolgreicht ist. Ansonsten bleiben sie lieber zuhause. Es gibt Fans, die kommen immer, egal ob die Mannschaft erfolgreich ist oder nicht. Sie interessieren sich nicht einmal dafuer, was die Vereinsfuehrung macht. Meistens sitzen sie stumm im Stadion und gehen nach Hause, wenn der Schiri abpfeifft. Schlimmer aus meiner Sicht sind noch die Fans, die glauben, die Vereinsfuehrung haette immer recht.
Es gibt Fans, die sind immer dabei. Sie versuchen bei jedem Spiel Stimmung zu machen, aber beaeugen die Vereinsfuehrung kritisch, was nicht immer negativ sein muss. Es gibt auch Fans, da kennen wir auch einige von, die fahren zu jedem Spiel erst hunderte Kilometer, bevor sie die Mannschaft sehen koennen.
HIer in Chile habe ich dann Fans erlebt, deren Liebe zum Verein und zum Team noch weitergeht! Insbesondere wenn Colo Colo, ein Spitzenverein in Santiago de Chile, spielt, erbeten gerade jugendliche Fans in der Fussgaengerzone von Santiago um Spenden, damit sie sich eine Eintrittskarte leisten koennen. Man kann nauch es haerter ausdruecken, sie erbetteln sich eine Karte, um ihr Team zu supporten.
Wenn man nun bedenkt, dass unter Umstaenden solche Fans am Stadiontor abgewiesen werden, weil sie ihre Fahnen, die fuer sie vieles, wenn nicht sogar alles bedeutet, dabei haben, die kaviaressenden und champustrinkenden Funktioneren, die ihre Karte, obwohl sie genuegend Geld haben, geschenkt bekommen, nicht gefaellt, fragt man sich schon, wie verdorben die Fussballverbaende weltweit sind. Kann man danoch eigentlich Fussball-Fan sein, wenn man sich solchen Leuten unterwerfen muss?
Ich weiss, dass meine Kritik so viel wert ist und ich persoenlich so viel wert bin, wie ein Wassertropfen im Pafzifik-Ozean, auf den ich gerade schaue. Aber eins ist auch gewiss, der stehte Tropfen Wasser hoehlt irgendwann jeden Stein!
Viele Gruesse aus La Serena von Adler & Friends!
24/11/2008
Ab jetzt gibt es nur noch Endspiele fuer die deutsche Mannschaft. Insgesamt verdient verlor Deutschland gegen Japan mit 1:2 (Tor: Isi). Es war zu wenig, was Deutschland bot, in der Abwehr nicht sicher, im Mittelfeld nicht praesent - dann kann man gegen gut spielende Japanerinnen nicht gewinnen. So kommt es nun gegen Kanada zum ersten Endspiel.
Aber es gibt auch etwas positives zu berichten: Der Service des DFB und der FIFA sind besser geworden. Auch die Polizei war uns behilflich wieder in das Hotel zurueck zukommen. Sie haben uns ein Taxi besorgt und konnten sogar - oh Wunder - Englisch!
Jetzt geht es weiter nach La Serena - man koennte auch sagen, ab in den Badeurlaub!
22/11/2008
Nach langer Überlegung habe ich mich dazu entschlossen, am Sonntag ins Stadion zugehen. Dafür bin ich einfach zu weit gereist und habe mich auf dieses WM zu sehr gefreut. Aber mein Ärger ist nicht ganz verflogen und wurde durch den DFB heute im Prinzip wieder angeheizt. Der DFB will uns nicht helfen und zwar mit der Aussage “Wir wussten nicht, dass ihr da seid!”
Ich habe zwei Emails an den DFB geschrieben und unser Kommen angekündigt! - Antwort: KEINE! Toll, und jetzt so eine Aussage. Aber man muss als Fussball-Fan demnächst überlegen, ob man zu FIFA-Veranstaltungen gehen will, auch wenn sie im eigenen Land sind! DANKE HERR BLATTER und DANKE HERR DR. ZWANZIGER!
Laut der zwei die im Stadion waren, waren die Zuschauerzahlen deutlich zu hoch angesetzt. Beim Spiel von Deutschland sollen es nur rund 2000 Zuschauer da gewesen sein.
21/11/2008
Eigentlich wollte ich ueber das Spiel berichten, aber dies kann ich nicht, weil ich meine Prinzipien nicht verraten wollte. Ich bin aus Protest dem Spiel ferngeblieben, weil mich das Auftreten der Polizei und das Gehabe der FIFA dermassen angekotzt haben, dass ich lieber mir Santigo angeschaut habe als das Fussballspiel.
Die Polizei wollte mir den Zugang zm Spiel verwehren, weil ich die Fanclub-Fahne dabei hatte. Alle Fragen nach dem Warum wurden nicht beantwortet. Die Moeglichkeit, die Fahne am Eingang aufzubewahren, wurden abgelehnt. So blieb mir nicht anderes als vor dem Spiel das Stadion wiederzuverlassen. Ob ich mir den Stress noch einmal antue und mir ein Spiel ansehe, weiss ich im Moment noch nicht!
20/11/2008
So dann will ich mich mal aus Chile melden!
Nachdem Kap Horn im Sturm eingenommen, die Fahne gehisst worden ist und 120 Menschen aus 20 Nationen erklärt worden ist, warum man Adler & Friends sein muss, geht für uns Adler & Friends das Spektakel der U 20 - WM heute mit dem Spiel gegen Kongo los. Ob Chile selbst das als Spektakel sieht, wage ich zu bezweifeln. In Santiago wird für die WM nicht geworben. In den Zeitungen steht nur ab und zu mal eine Meldung drin. Es ist recht wenig, obwohl heute drei Seiten sich mit der WM beschäftigten. Der TV-Sender TVTI hat das erste Spiel von Chile gegen England live übertragen. Das Stadion sah auch recht gut besucht aus. Aber ob die 0:2-Niederlage für ein Begeisterung sorgt, wage ich zu bezweifeln. Aber man wird sehen.
Viele Grüße aus Santiago
15/11/2008
Hallo Turbine Fans,
zur Abwechslung mal ein kürzerer Spielbericht.
Am Heutigen Sa. trafen unsere Turbinen auf den derzeitigen Tabellenneunten Hansa Wittstock. Die Turbinen nahmen nach dem Anpfiff sofort das Heft in die Hand und kamen in der 16. Min. durch einen Distanzschuss von Felicitas Mayr zum verdienten 1:0. Danach dauerte es dann bis kurz vor der Pause, das die Turbinen Ihren Vorsprung, mit tatkräftiger Unterstützung des Gegners, auf 2:0 ausbauen konnten. Ein Spieler der Wittstocker schoß den Ball bei einem Abwehrversuch an den Eigenen Pfosten, von dort prallte er in Richtung von Sandra Starke, die keine Mühe hatte, den Ball aus Nahdistanz einzunicken. Das war dann auch der Halbzeitstand. Kurzes Resumee, verdiente Führung, aber die Turbinen brauchen einfach zu vielen Chancen um ein Tor zu erzielen.
So dauerte es auch bis zur 50. Min, bis wieder etwas interessantes passierte und ein Kopfball der Turbinen an den Pfosten klatschte. Schade, da hätte der Torhüter aus Wittstock keine Chance gehabt. So kam das was kommen mußte, wenn Du vorne keine Tore machst, fängst Du Dir hinten welche ein. In diesem Fall, Gott sei Dank, nur eines, nämlich der Anschlußtreffer zum 1:2, in der 65. Min., als die Turbineabwehr den Ball nicht aus dem Strafraum bekam. Kurze Zeit später brannte es noch einmal lichterloh im Turbinestrafraum und Turbine hätte sich fast noch den wirklich unverdienten Ausgleich eingefangen, so folgte dann aber Schlusspfiff.
Verdienter Sieg, aber Turbine macht sich mit der mangelnden Chancenverwertung selbst das Leben schwer. Schaun wir mal, wie Interimstrainer Heinrich das Problem angeht?
Gruß und bis zum Nächsten Spielbericht.
12/11/2008
Adler & Friends sind gerade in Santiago de Chile angekommen. Hier scheint die Sonne und es ist sommerlich warm.
Viele Gruesse aus Chile!
Adler & Friends
11/11/2008
Nachdem 5:0-Erfolg im DFB-Pokal, was den Einzug in das Viertelfinale bedeutet, begibt sich Turbine in eine vorzeitige Winterpause, die bis zum Auswärtsspiel in München andauert.
Doch nicht alle Turbinen haben spielfrei. 5 von ihnen sind bei der WM in Chile mitdabei. Damit sie sich in Südamerika nich zu sehr alleine fühlen, werden Adler & Friends mit einer Delegation ebenfalls in Chile sein.
8/11/2008
Heute Mittag um 12 Uhr, fand in Elstal das Spitzenspiel der C-Junioren Landesklasse Nord-West statt. Dort trafen die die ungeschlagen Elstaler Buben, mit bisher 5 Siegen, auf die ebenfalls bisher ungeschlagenen Turbinen, mit bisher 4 Siegen am Stück. Die Elstaler gingen mit einem Torverhältnis von 46:3 in die Partie, bei den Turbinen lautete es 30:1. Das versprach eine interessante Partie zu werden.
So kamen die Turbinen durch Jalila Dalaf in der 6. Min. mit einem Distanzschuss zu Ihrer ersten Chance, aber der Torhüter kann den Schuss abwehren.
Nach den ersten 15. Min. haben die Zuschauer ein recht abwechslungsreiches Spiel gesehen, mit Chancen hüben wie drüben, aber leider bisher ohne Torerfolg. Das sollte sich in der 20. Min. aber ändern, in der die Elstaler einen berechtigten Foulelfmeter zugesprochen bekamen. Den Namen der Übeltäterin verschweige ich mal… Der Elstaler Elfmeterschütze ließ sich auch nicht lange Bitten und ließ Torhüterin Frederike Mehring keine Chance. Turbine verlor im Anschluß ein wenig den Faden und auch die Zahl der Fehlpässe erhöhte sich sichtlich. So folgte in der 29. Minute ein Eckball für Elstal, den Diese per Kopf zum 2:0 verlängerten. Ein Tor, bei dem die Turbine Torhüterin keine so gute Figur abgab, da Sie keinen Versuch unternahm diesen Eckball zu erreichen.
Nun kam es Schlag auf Schlag, es folgte ein Solo eines Elstalers auf der linken Außenbahn bei dem Drei oder Vier Turbinen nicht in der Lage waren Ihn zu stoppen, darauf folgte eine Flanke nach Innen und der dort stehende Elstaler Spieler hämmerte den Ball mit einem Direktschuss aus ca. 18 m. direkt, zum 3:0, in das Turbinetor. Torhüterin Mehring hatte zwar die Finger noch dran, aber nicht mehr die Kraft, die Flugbahn des Balles zu verändern, Schade, denn Ihre Reaktion war Top. Praktisch mit dem Pausenpfiff, gab es einen Eckball für Turbine, den Maria Mack, per Fuss, zum 3:1 Anschlusstreffer verlängern konnte.
Die Turbinen kamen unverändert aus der Kabine und die anwesenden Turbinefans und Eltern hatten natürlich die Hoffnung, das Dirk Heinrichs, der Heute als Verantwortlicher Trainer fungierte, in der Kabine die richtigen Worte gefunden hatte.
Das Spiel lief aber leider weiter wie bisher, in der 44. Min. dann doch der Erste, Verletzungsbedingte, Wechsel bei Turbine, wo Ellisa Geppert für Maria Mack ins Spiel kam, die sich eine Oberschenkelverletzung zugezogen hatte. So plätscherte die Partie weiter vor sich hin, die Turbinen zwar sichtlich bemüht, aber vor dem Tor, waren Sie mit Ihrem Latein am Ende…. So blieb als Lichtblick noch ein Distanzschuss von Franziska Dorn, die sich aus ca. 25 m. Entfernung ein Herz fasste und einfach mal abzog, aber der Torhüter konnte leider im letzten Moment klären. Das sollte es aus Turbine Sicht für Heute aber auch gewesen sein, in der 62. Min. machten die Elstaler nach einer Flanke von rechts, mit einem wunderschönen Treffer, den Sack mit dem 4:1 zu. in der 63. Min. folgte noch der Wechsel von Cindy Vester für Felicitas Mayr. Die letzten Minuten passierte nichts mehr aufregendes, so das es beim für Turbine enttäuschenden Endstand von 4:1 blieb. Bleibt als Resumee, das den Turbinen Heute vor dem Tor einfach nichts einfiel und Sie auch körperliche Defizite im direkten Duell mit den Elstalern hatten. Dirk Heinrichs meinte nach dem Spiel, das Er hoffe, das die Spielerinnen Ihre Lehren aus der Heutigen (der Ersten) Niederlage ziehen werden, mehr war Heute einfach nicht drin. Also was bleibt zu sagen, abhaken und Kopf hoch, das kann passieren.
In diesen Sinne, bis zum Nächsten Spielbericht.
Dzsenifer Marozsan - diesen Namen sollte man sich unbedingt merken. Denn von dieser jungen Stürmerin wird in den nächsten Jahren im Frauenfussball noch eine Menge zu hören sein, wenn sie ihr reichlich vorhandenes Talent weiter entwickelt und verfeinert.
Mit ihrem Doppelschlag im heutigen Spiel übernahm die 16-Jährige mit zwei Treffern Vorsprung die alleinige Führung in der Torjägerliste von Neuseeland 2008. Doch sie schießt nicht nur Tore sondern trägt auch sehr viel zur spielerischen Überlegenheit der deutschen Mannschaft bei. Bei ihrem ersten Treffer zur frühen Führung der Deutschen zeigte sie ihre ganze Klasse. Nach einem schnellen Sololauf ließ sie geschickt eine Gegenspielerin aussteigen und zog dann kraftvoll und platziert ab, so dass die kanadische Torhüterin Genevieve Richard keine Chance hatte.
Beim zweiten Treffer der Deutschen machten die Kanadierinnen keine besonders gute Figur. Lynn Mester konnte den Ball über die Linie drücken, der nach einem Schuss von Alexandra Popp vom Pfosten abgeprallt war. Doch die Nordamerikanerinnen gaben nicht auf und kamen noch vor der Pause durch Nkem Ezurike zum Anschlusstreffer. Die Europameisterinnen behielten indes auch im zweiten Durchgang das Heft fest in der Hand. Für die Entscheidung sorgte schließlich Marozsan, die zwölf Minuten vor Schluss nach einer erneuten Demonstration spielerischer und technischer Klasse mit dem Treffer zum 3:1 alles klar machte.
1/11/2008
Deutschland sicherte sich als erstes Team den Einzug ins Viertelfinale. In Christchurch schlugen die Schützlinge von Ralf Peter das starke Team aus Ghana mit 3:2. Dzsenifer Marozsan zeigte auf deutscher Seite erneut eine überragende Leistung. In der fünften Minute verwandelte sie einen Elfmeter und nach einer guten halben Stunde erhöhte sie mit einem direkt verwandelten Eckball auf 2:0. Doch die Ghanaerinnen steckten nicht auf und lieferten in der zweiten Halbzeit einen aufopferungsvollen Kampf, angeführt von der sehr starken Florence Dadson. Costa Rica darf sich im letzten Spiel auf einen schweren Gegner einstellen.